Packende Late-Night-Unterhaltung mit Happy End
Herren III (3. Kreisklasse): SVE Oppenhausen IV – TTG Biebernheim/Niederburg III 8:8
Fast vier Stunden lang lieferten sich die TTG-Cracks mit den Gastgebern aus Oppenhausen eine monumentale Tischtennis-Schlacht, doch auch um 23.45 Uhr Ortszeit Oppenhausen stand immer noch kein Sieger fest: Am Ende trennten sich beide Teams mit einem gerechten 8:8-Unentschieden. Selbst das Biebernheimer Tischtennis-Urgestein Karlheinz Eberhard musste eingestehen: „Ich habe noch nie ein so langes Spiel bestritten!“ Dabei sah es zu Beginn gar nicht nach einer abendfüllenden Unterhaltung aus: Ohne die beiden Leistungsträger Michael Keßler und Lukas Maus erlebten die TTG-Aktiven einen klassischen Fehlstart und befanden sich bereits deutlich auf der Verliererstraße. Alle drei Anfangsdoppel gingen verloren, ehe Oliver Reichert im Einzel den ersten Punktgewinn erzielte. Philipp Vrbanatz im vorderen und Karlheinz Eberhard im mittleren Paarkreuz mussten sich jedoch knapp ihren Gegnern geschlagen geben, sodass Oppenhausen mit 5:1 davonzog. Trotz dieses misslungenen Auftakts ließen unsere Jungs nicht die Köpfe hängen: Jakob Wittig eröffnete mit seinem Sieg im mittleren Paarkreuz die große Aufholjagd, ehe Alexander Maus und Thomas Rolinger auf den hinteren Positionen weitere Siege folgen ließen. Philipp Vrbanatz rang daruf den gegnerischen Spitzenspieler nieder und sorgte für den umjubelten 5:5-Ausgleich. Nun waren jedoch die Gastgeber wieder am Zug: Durch drei Siege in Serie zog Oppenhausen wieder auf 8:5 davon.
Thomas Rolinger lieferte sich daraufhin mit seinem Oppenhausener Gegner das vielleicht spannendste Spiel des Abends und hatte am Ende mit 11:9 im fünften Satz das bessere Ende für sich – Auftakt für eine weitere famose Aufholjagd! Alexander Maus, eigentlich nur als Ersatzspieler ins Team gerückt, krönte seine tolle Leistung mit seinem zweiten Einzelsieg, durch den er die TTG-Cracks auf 7:8 heranbringen konnte. Nun musste zur spätabendlichen „Prime-Time“ das ominöse Abschlussdoppel über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Mit einer famosen Leistung rangen Philipp Vrbanatz und Jakob Wittig das gegnerische Doppel eins nieder und machten damit den verdienten 8:8-Ausgleich
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