Mit letzter Kraft das Ziel geschafft: TVB ist Kreisliga-Staffelsieger!
Saison-Finalspiel: SG Reich/Michelbach II – TV Biebernheim I – 6:9.
Keiner hatte mit solch einem Verlauf der Saison gerechnet. Trotz Ausfall des nominellen Spitzenspielers bereits nach dem ersten Saisonspiel, formierte sich ein Team, das alle noch folgenden Probleme wie den zeitweisen Ausfall von Leistungsträgern wie Jacek Kielkowski und Jürgen Mühl meisterte und nach der Vorrunde, zur Überraschung aller, souveräner Spitzenreiter war. Dass man nun auch nach Abschluss der Rückrunde diesen Spitzenplatz behaupten konnte, ist fast ein kleines Wunder.
Denn in den letzten Spielen wurde der große Vorsprung Punkt um Punkt verspielt. Nun, im letzten Saisonspiel galt es, den Ein-Punkte-Vorsprung zu verteidigen.
Und mit Jacek Kielkowski, eigens aus Polen angereist, kam auch der Erfolg zurück. Er verteidigte nicht nur als Einzelspieler seine reine Weste im mittleren Paarkreuz, sondern er war mit seinen Punkten mitverantwortlich für den Gesamtsieg. Überhaupt zeigte der TVB mit sechs Einzelpunkten von Klein, Rüdesheim und Kielkowski wo seine Stärken – nicht nur in dieser Partie – lagen.
Dass es letztendlich auch bei einer Niederlage in Reich zum Staffelsieg gereicht hätte, weil zeitgleich der unmittelbare Verfolger auch – wie der TVB vor einer Woche – in Leideneck strauchelte, war dann nicht mehr wichtig.
In Reich begann das Spiel wie so oft. Nur eines der drei Anfangsdoppel wurde gewonnen. Auch bei Halbzeit lag man noch mit 4:5 zurück, nicht nur weil wieder ein Fünf-Satz-Match durch Dennis Müller unglücklich in der Verlängerung verloren wurde. Aber dann machte der Spitzenreiter ernst und lag nach vier gewonnenen Spielen in Folge mit 8:5 vorne, hatte damit schon ein Remis erreicht und die Spitze verteidigt. Der Siegpunkt blieb dann Elke Marsch vorbehalten, die bei ihrem glatten Dreisatz-Sieg sich nicht vom „schwachen Geschlecht“ zeigte.
Für den TVB punkteten: Doppel: Klein / Kielkowski (1), Rainer Klein (2), Marc Rüdesheim (2), Jacek Kielkowski (2), Christian Rolinger (1), Elke Marsch (1).
Zurück