18. Januar 2009

Herren II: Furioser Einbruch nach Traumstart - ein Rolinger reicht nicht

6:9-Niederlage trotz Führung gegen Holzfeld II

Eine „Frage der Ehre“ ist das prestigeträchtige Rheinhöhen-Derby gegen die Nachbarn aus Holzfeld, denen man in der Hinrunde mit zwei Ersatzspielern nur knapp mit 7:9 unterlag. In Bestbesetzung sollte nun zur großen Revanche geblasen werden, doch am Ende konnten sich abermals die Holzfelder durchsetzen – mit 9:6 sogar noch um einen Punkt besser als im Hinspiel.

Dabei lief zunächst alles nach Plan für die TVB-Auswahl: Alle drei Doppel wurden gewonnen, dazu steuerte Christian Rolinger mit einem Fünfsatzerfolg im ersten Einzel einen weiteren Punkt zur 4:0-Führung für den TVB bei. Damit endete jedoch bereits der Biebernheimer Punkterausch, und nach fünf Niederlagen in Serie lag man zur Halbzeit auf einmal mit 4:5 zurück. Dabei verliefen einige Spiele außerordentlich knapp, wobei vor allem Oliver Gödert nach 2:0-Satzführung bereits wie der sichere Sieger aussah, dann aber vor allem durch taktische Fehler doch noch mit 2:3 unterlag.

Wieder einmal war es Christian Rolinger, der seiner Mannschaft neues Leben einhauchte: Er konnte dank einiger beeindruckender Vorhand-Konterbälle auch sein zweites Spiel gewinnen und damit nahtlos an seine sehr starken Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen, die ihn auf Position zwei in der Rangliste aller Spieler dieser Staffel befördert hatten. Somit stand es 5:5, doch der große Umschwung blieb aus: lediglich Elke Marsch konnte mit starker Leistung noch einmal ein Einzel gewinnen, sodass am Ende Holzfeld mit 9:6 die Oberhand behielt.

Bitter aus TVB-Sicht, dass gleich vier Spieler im Einzel ohne Punktgewinn blieben. Dabei muss jedoch trotz der verlorenen Spiele die Leistung von TVB-Urgestein Christian Muders hervorgehoben werden, der nach seiner dreimonatigen Verletzungspause bereits eine ansprechende Leistung zeigte und gegen starke Gegner nur jeweils knapp unterlag. „Ein bis zwei Spiele brauche ich noch, dann läuft es wieder!“ gibt Muders sich optimistisch. Somit ist trotz der Auftaktpleite für die Rückrunde noch einiges zu erwarten.

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