Leckeres Gyros, aber zuwenig Hosen - farbenfrohes Spiel in Kludenbach
Herren I Kreisliga, 8:8 Punkte, Platz 4 von 11
Immer wieder ein besonderes Erlebnis sind die Spiele gegen die sympathische Mannschaft aus Kludenbach, die nicht nur an den Tischtennisplatten, sondern auch auf kulinarischem Gebiet zu den Spitzenteams der Kreisliga zählt: Wie schon in den vergangenen Spielzeiten wurden wir auch in diesem Jahr wieder zu einer ausgiebigen „dritten Halbzeit“ mit leckeren Gaumenfreuden von Kludenbachs Mannschaftskoch Rainer Lamby eingeladen. Bei schmackhaftem Gyros und Reis ließ man das turbulente Spiel noch einmal Revue passieren, das neben extrem spannenden Spielen auch den einen oder anderen Schmunzler bereithielt!
Dabei hatten die TVB-Cracks nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen, sondern auch mit dem Biebernheimer „Hosen-Dilemma“: Weil ein TVB-Akteur seine Sporttextilien vergessen hatte, musste ein Paar Shorts auf zwei Spieler aufgeteilt werden. Das amüsante Wechselspiel ging so lange gut, bis schließlich beide zeitgleich ihr Einzel spielen mussten und somit in Ermangelung alternativer Kleidungsstücke – die Shorts der anderen Teamkollegen passten nicht – das eine Spiel erst ganz zum Schluss nachgeholt werden konnte.
Spielerisch hatten die TVB-Cracks zumindest zu Beginn des Spiels absolut die Hosen an, da nach dem Doppelerfolg von Migge/Mühl und den beiden glatten Einzelsiegen von Rainer Klein und Reinhard Migge der TVB mit 3:2 in Führung ging. In den folgenden Partien machte sich jedoch die Kludenbacher Überlegenheit im mittleren und hinteren Paarkreuz bemerkbar, sodass aus Sicht des TVB die folgenden vier Spiele – um bei dem Bild zu bleiben – „in die Hose gingen“. Somit lag man zur Halbzeit 3:6 zurück, ehe auch unser starkes vorderes Paarkreuz patzte und sowohl Klein als auch Migge ihr zweites Spiel verloren. Auf den Hosenboden setzte sich lediglich noch einmal Marc Rüdesheim mit seinem Fünfsatzsieg gegen Kludenbachs Nummer drei, ehe Jürgen Mühl im letzten Spiel trotz 7:2-Führung im fünften Satz noch 9:11 unterlag. Dabei fand er die an diesem Abend zutreffendste Formulierung „Ich hatte einfach die Hosen voll!“
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