Sportliche Feuertaufe für neue „Rheinfelshalle“ in St.Goar
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| Gruppenbild mit Siegern und Platzierten des Tischtennis-Spaßturniers |
Nur wenige Tage nach der offiziellen Freigabe der neuen „Rheinfelshalle“ in St.Goar haben auch die Tischtennis-Sportler mit einem großen „Spaßturnier für Jedermann“ ihre neue sportliche Heimstatt in Besitz genommen.
Diese Veranstaltung war gleichzeitig der äußere Rahmen für zwei Jubiläen, nämlich das 115-jährige Bestehen des TV Biebernheim 1893 e.V. und 50 Jahre Tischtennis beim TV Biebernheim.
Mit seiner ersten Amtshandlung als frisch gewählter 1. Vorsitzender des TV Biebernheim eröffnete Christian Muders die Veranstaltung. Er freute sich über die große Resonanz, denn immerhin konnte er rund 50 Spielerinnen und Spieler begrüßen, die auch in der Absicht gekommen waren, wieder einmal einen Zelluloidball zu schlagen und sich im Wettkampf zu messen.
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| Ehrung von Tischtennis- „Nestor“ Karlheinz Eberhard. (v.l.n.r.: VG-Bürgermeister Thomas Bungert, TVB-Vorsitzender Christian Muders, Karlheinz Eberhard, Regions-Vorsitzender Jürgen Johann) |
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| Karlheinz Eberhard mit der überreichten Auszeichnung |
Nach den Begrüßungsworten ging es dann aber sportlich zur Sache. Aus den rund 50 Akteuren rekrutierten sich insgesamt 13 Mannschaften, die sich aus einem Aktiven (aktuelle/r Mannschaftsspieler/in) und zwei Hobbyspieler/innen oder auch mehr

zusammen setzten, und die unter der Leitung von Rainer Klein in vier Gruppen in einen insgesamt 5 Stunden dauernden Wettkampf eintraten und ihre Besten suchten.
Jede Mannschaft startete unter einem eigenen Namen, und da tobte sich die Phantasie groß aus. Da gab es Bezeichnungen wie die „Helden vom Mittelrhein", „Die Papageien", „Ping-Pong´s", „Die Echten" oder auch „Thunderball", „RWE-Team", aber auch der „Stadtrat" und die „Urbarer-Strasse" in Biebernheim standen Pate für eine Team-Bezeichnung. Dazu kamen als Gäste „Die Bopparder", mit dem Tischtennis-Regionsvorsitzenden Jürgen Johann an der Spitze, die den Wettbewerb kräftig aufmischten. Dass dieses Team am Ende den Pokal des Verbandsgemeindebürgermeisters gewann, lag an der homogenen Besetzung der Mannschaft, vielleicht aber auch an der Höflichkeit der Gastgeber.
Im Team „Die Promis" wirkte als Namenspate Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Bungert aktiv mit und zeigte, dass er in früheren Jahren einmal auf Bezirksklassen-Niveau spielte. Er brillierte mit gefährlichen Aufschlägen, die auch erfahrenen Spielern Probleme bereiteten.
Beim Team „Stadtrat" waren Hildegard Mallmann und Gerhard Rolinger die „Hobbyisten", die durch Thomas Knopp, einem aktuellen Bezirksklassenspieler, bestens verstärkt wurden. Am Ende war „Vater" Rolinger mit seinem Team doch tatsächlich besser platziert als die Söhne Christian und Thomas mit ihren Teams. Da ist in der Familie Rolinger nun erhebliche „Häme" angesagt.
Nach harten Kämpfen mit viel Spaß, aber auch mit teilweise hoher Klasse - das beste Spiel könnte aufgrund der tollen Ballwechsel die Partie Thomas Knopp gegen Jürgen Mühl gewesen sein - konnte Christian Muders folgende Mannschaften zur Siegerehrung bitten:
1. Platz: Die Bopparder - Siegerpokal des Verbandsbürgermeisters Thomas Bungert:
2. Platz: Thunderballs - Pokal des Stadtbürgermeisters Walter Mallmann:
3. Platz: Die Promis - Pokal des Stadtbürgermeister Walter Mallmann:
4. Platz: Stadtrat - Ehrenmedaille des Stadtbürgermeisters Walter Mallmann:

Rundherum war das eine gelungene Veranstaltung, die allen, auch denen die nicht zu „Pokalhelden" wurden, viel Spaß gemacht hat und die man - so auch die Meinung vieler „Hobbyisten" - einmal wiederholen sollte.
Spaßfaktor und Geselligkeit waren hoch und trugen zu einem kurzweiligen Treffen der Freunde des kleinen Zelluloidballes ebenso bei, wie die Speisen und Getränke aus der neuen Hallenküche.
Der TV Biebernheim kann sich freuen, dass sein neues Spiellokal die Feuertaufe bestanden hat und man nun wieder, nach Monaten der Improvisation und „Heimatlosigkeit", zur Normalität im Spielbetrieb finden kann, aber auch aktuell ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielerinnen und Spielern feiern konnte. Wenn von denen die da waren der eine oder die andere wieder Spaß an diesem Sport gefunden hat und sich ab und an auch wieder zu den Trainingsabenden einfindet, dann hat sich diese Veranstaltung schon allein deshalb gelohnt.



